WIR SIND KOMPLETTANBIETER

Für die fachgerechte und robuste Einhausung von Transformatoren und Schaltstationen aller Art vertraute bereits Kaiser Franz Joseph bei Ausbruch des 1. Weltkriegs auf die damals brandneue Stahlbetonweise, um die „Feuerwerksanstalt“ in Wiener Neustadt mit der nötigen Spannung zu versorgen. Das heutige Verwaltungszentrum der Kirchdorfer Gruppe wurde so zu einem historischen Prototyp einer neuen Bauweise. Ein Jahrhundert später werden Trafostationen immer noch aus Stahlbeton hergestellt: kompakt, in Fertigteil-Bauweise und nach längerer Zeit wieder bei MABA.

Neue Trafostation für Energieversorger

In enger Zusammenarbeit werden neue Trafostationen für Energieversorger produziert, deren Einhausung aus monolithisch gefertigten Betonfertigteilen besteht. In unterschiedlichen Größen hergestellt, werden die sogenannten „Raumzellen“ bei Bedarf direkt am Werksgelände in Wöllersdorf mit dem gesamten elektrischen Innenleben bestückt. Es war eine Menge neuer Entwicklungsarbeit nötig, bis die ersten „serienreifen“ Trafostationen, z.B. von den Wiener Netzen, abgenommen wurden.

Simple Form, komplexe Entwicklung

Auf den ersten Blick ein simpler Quader mit Deckenplatte, bei genauerer Betrachtung jedoch ein bis ins letzte Detail von Ingenieuren geplantes Objekt. Die Raumzellen sowie die zugängigen Kabelkeller werden bei den größeren Varianten jeweils aus einem einzigen „Guss“ gefertigt – einer Herausforderung für den Schalungsbau, insbesondere in Hinblick auf eine effiziente Serienfertigung. Die neu entwickelten Fertigteile inklusive der Aussparungen für Türen, Kabeldurchlässe etc. wurden – obwohl Trafostationen in ähnlicher Bauweise seit Jahren gebaut werden – auf Basis der geltenden Normen statisch grundlegend neu geplant, bewertet und typisiert.

Die Anforderungen an Trafostationen sind durchaus vielfältig: Sie müssen nicht nur der niederschlags- und tausalzreichen Umwelt trotzen, sondern auch den potenziellen Kapriolen des Innenlebens – sprich einem eventuellen „Störlichtbogen“: Was so harmlos klingt, ist sozusagen ein äußerst kräftiger Kurzschluss mit Überdruck und Funkenflug. Womit wir wieder beim Wöllersdorfer „Raketendörfl“ wären. Manche Erfahrungen ziehen sich eben über die Jahrhunderte.

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